Bedarfsgerecht planen

puzzle1.jpgDie Verkehrsplanung im Öffentlichen Personennahverkehr muss sich ständig ändernden Bedingungen anpassen. Dazu zählen beispielsweise die Veränderung von Verkehrsströmen sowie der Bevölkerungs- und Siedlungsstruktur. Ein gezielter bedarfsgerechter Aufbau von Verbindungsangeboten soll die Nutzung von Bus und Bahn erhöhen.

Die Verkehrsplanung liefert dafür Handlungskonzepte, die in abgestimmter Form für verschiedene gesellschaftliche und politische Bereiche erstellt werden. Diese Pläne werden mit relevanten Gruppen diskutiert und abgestimmt und durch die Verabschiedung in politischen Gremien wirksam.
Die VGS ist in alle diese planerischen Verfahren eingebunden, bereitet die Entwürfe für die Nahverkehrspläne (NVP) der Landkreise und den Verkehrsentwicklungsplan des Landes (VEP) vor und präsentiert sie den jeweiligen Gremien. Die Entscheidung für den VEP fällt im Parlament des Saarlandes, für die Nahverkehrspläne in den Kreistagen. Der Stadtverband Saarbrücken hat einen eigenen Zweckverband für den Nahverkehr gebildet, der auch den NVP verabschiedet. Die Pläne müssen alle fünf Jahre überprüft und bei Bedarf fortgeschrieben werden.

Auch bei allen anderen Verkehrsprojekten im öffentlichen Nahverkehr bietet die VGS Unterstützung bei Gutachten und Vorstellung. Dies ist z. B. bei zahlreichen Gemeindebusprojekten wie in Eppelborn, Püttlingen, Heusweiler usw. erfolgt. Auch bei Einrichtung von Park&Ride- oder Bike&Ride-Anlagen oder der Einführung des Verbundtarifes des Saarländischen Verkehrsverbundes saarVV sowie der ständigen Ausarbeitung und Kontrolle eines integralen Taktverkehrs (Abstimmung der Fahrpläne von Bus und Bahn etc.) ist und war die VGS maßgeblich beteiligt.