Aktuelles

20. November 2009

Besucherrekord bei der saarländischen Fahrplanauskunft

240.000 Besucher monatlich ist die aktuelle Bilanz der saarländischen Fahrplanauskunft unter www.saarfahrplan.de. Das Fahrplanauskunftssystem bewältigt im Monat 850.000 Abfragen, das macht im Schnitt 3,5 Abfragen pro Sitzung. Raimund Linxweiler, Geschäftsführer der Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH (VGS), freut sich: „Damit verbuchen wir bisher den absoluten Besucherrekord. Die Nutzung unserer Fahrplanauskunft ist vergleichbar mit der von großen Verkehrsverbünden. Damit schlagen wir alle Rekorde für ein solch kleines Bundesland wie das Saarland.“

Den Erfolg des Saarfahrplans sieht der Geschäftsführer der VGS in der Benutzerfreundlichkeit und dem Informationsgehalt der Fahrplanauskunft, die über die reine Fahrplanabfrage hinaus viele nützliche und komfortable Funktionen bereitstellt. Der elektronische Saarfahrplan enthält neben den Fahrplänen des Saarlandes auch die Bus- und Bahnverbindungen zu den Nachbarn sowie die Bahnverbindungen in SaarLorLux und der Wallonie. Und wenn man ganz entspannt eine überregionale Reise in Deutschland von Haustür zur Haustür planen möchte, dann aktiviert man mit einem Klick ganz einfach die deutschlandweite Fahrplanauskunft Delfi.

Selbstverständlich erhalten die Nutzer aktuellste Informationen, die ein gedruckter Fahrplan nicht liefern kann. Baustellenfahrpläne, Schienenersatzverkehre, Zusatzverkehre bei Veranstaltungen, saarVV-Preisauskunft etc., all das wird in der elektronischen Fahrplanauskunft berücksichtigt und angezeigt. Dabei kann man die Fahrplanauskunft ganz flexibel auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Kennt man sich im Zielgebiet nicht aus, so erhält man über die Adressensuche die nächstgelegene Haltestelle. Möchte man längere Umsteigezeiten einplanen, wählt man die gewünschte Umsteigezeit aus und erhält darauf angepasste Anschlussverbindungen. Man kann sich auch ein Fahrplanheft ausdrucken lassen z. B. speziell für den täglichen Weg zur Arbeit, oder einen Haltestellenfahrplan, der alle abgehenden Fahrten an einer bestimmten Haltestelle auflistet. Und schließlich ermöglicht der Textmodus Sehbehinderten und Blinden die Nutzung der elektronischen Fahrplanauskunft.

Im kommenden Jahr soll eine geographische Karte in das Auskunftssystem integriert werden. Damit kann sich der Reisende noch besser orientieren. „Außerdem wird 2010 die RealTime-Auskunft starten“, ergänzt Raimund Linxweiler. „D.h. dem Fahrgast wird angezeigt, ob sein Bus oder seine Bahn pünktlich oder verspätet ist. Diese Funktion werden wir dann auch in die Fahrgastinformationssyteme an den Bahnhöfen und Haltestellen integrieren.“


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