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12. September 2012

Saarbrücken – Luxemburg Expressbus

Im zehnten Betriebsjahr hunderttausend Fahrgäste

Der erfolgreiche Schnellbus Saarbrücken-Luxemburg erwartet im zehnten Betriebsjahr über 100.000 Fahrgäste

Im zehnten Betriebsjahr hunderttausend Fahrgäste

Mehr als 100.000 Fahrgäste erwartet der Expressbus von Saarbrücken Hauptbahnhof allein in diesem Jahr. Damit hat der Schnellbus seit seinem Start am 16. September vor zehn Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Nutzten 2008 noch runde 36.000 Reisende den Bus, so hatte sich das Fahrgastaufkommen drei Jahre später mit 88.000 Fahrgästen mehr als verdoppelt. In diesem Jahr, so zeigt die bisherige Bilanz, wird die 100.000 Marke gesprengt werden.

Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass der von der Luxemburger Eisenbahngesellschaft CFL betriebene Saarbrücken-Luxemburg Express gut angenommen wird.  Bis zu 13 tägliche Fahrtenpaare, die Anbindung an den Kirchberg, die kurze Fahrzeit in komfortablen klimatisierten Reisebussen sowie die günstige Preisstruktur machen die Fahrt mit dem Saarbrücken-Luxemburg-Express zum Vergnügen.

In nur einer Stunde und zwanzig Minuten fährt der Schnellbus vom Hauptbahnhof Saarbrücken ohne Zwischenhalt zum Hauptbahnhof Luxemburg Stadt. Bis zum Kirchberg benötigt der Bus dann noch weitere 15 Minuten. Eine einfache Fahrt kostet 8 Euro, eine Tageskarte 14 Euro und eine Monatskarte nur 120 Euro. Die Tages- und Monatskarte gelten zudem noch im gesamten Bus- und Bahnnetz des Großherzogtums.
Tickets und Fahrpläne gibt es bei der Touristinformation im Rathaus Saarbrücken sowie direkt im Saarbrücken-Luxemburg Expressbus.

Ihren gedanklichen Ursprung hat diese Busverbindung in einem Gutachten über eine Schienendirektverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg aus dem Jahr 1999, die das Saarland in Auftrag gab. In diesem Gutachten wurde aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen die Einrichtung einer Schnellbusverbindung vorgeschlagen.
Nach Verhandlungen mit der Luxemburger Eisenbahngesellschaft CFL ging der Expressbus am 16. September 2002 in Betrieb zunächst mit der Intention, Reisenden eine schnelle Anbindung an die Fernverkehrszüge in Richtung Brüssel zu bieten und die Lücke im internationalen Schienenfernverkehr auf der Achse Mannheim-Saarbrücken-Luxemburg-Brüssel zu schließen. Die Fahrzeiten der anfänglich vier Fahrtenpaare wurden daher auf die Zuganschlüsse abgestimmt. Tagestouristen erhielten mit dem neuen Angebot außerdem eine interessante Anreisealternative zum eigenen Pkw.

 

 

 


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